
Foto: um 1900
Die Geschichte der alten Kirche hatte gezeigt, wie schnell der Verfall des Bauwerks begann, nachdem die Nutzung endete. Doch immer wieder hatten Generationen Kraft, Zeit und Mittel eingesetzt, um diesen Ort zu bewahren.
Zukünftig werden die Twistedener wieder an dieser Schwelle stehen. Die alte/neue Kirche wird mehr als nur stetige Sanierung brauchen. Sie wird Menschen, die sie betreten und ihr Bedeutung verleihen brauchen. Nur so wird sie nicht zum Denkmal vergangener Zeiten, sondern ein Ort der Gegenwart und Gemeinschaft bleiben.
2029

Foto: um 1949

Foto: um 1949
1988
Als die alte Kirche während der Renovierung der neuen Kirche vorübergehend für die Gottesdienste genutzt wurde, ist es erneut klar geworden, welch einen Schatz die Gemeinde mit dieser Kirche aus alter Zeit besitzt.

Visualisierung: um 2030
1988
Die Kirche erhält einen neuen Turmhelm. Ein alter Hochspannungsmast dient dabei als Tragwerk.

Foto: 1989
Die Kirche wurde schließlich mit Unterstützung der Gemeinden Twisteden und Kleinkevelaer als Begräbnis-/Friedhofskapelle instand gesetzt.
1967
1928
Die alte Kirche wurde vorübergehend als Notunterkunft genutzt. Zwei Familien, die durch einen Brand obdachlos geworden waren, fanden dort zeitweise Schutz.

1925
Mit der Einweihung der neuen Pfarrkirche hatte die alte Kirche ihre ursprüngliche Funktion weitgehend verloren. Von nun an stand sie nicht mehr im Mittelpunkt des Gemeindelebens.


1790
Die Kirche wurde nochmals baulich ergänzt. Mit dem Anbau einer Sakristei erhielt das Gotteshaus seine letzte größere Erweiterung vor dem Bau der neuen Pfarrkirche.
1722
Da die Gemeinde gewachsen war, wurde die alte Kirche erweitert. Ein neuer Chor vergrößerte das Kirchlein deutlich und machte es für die kommenden Jahrzehnte wieder nutzbar.
Hundert Jahre nach dem Bau der Kirche wurde Twisteden von der Mutterpfarre Walbeck getrennt. Am 31. August 1571 wurde der Ort zur selbständigen Pfarre erhoben.
1571
1471
In diesem Jahr wurde in Twisteden die alte Kirche errichtet. Sie entstand als einfacher frühgotischer Backsteinbau und wurde dem heiligen Quirinus geweiht.
Zwei Jahre später wurden der später angebaute Chor und die Sakristei abgerissen. Das Kirchenschiff erhielt einen neuen Abschluss, auf dem anschließend das Kriegerehrenmal errichtet wurde.
1952
1950
Die alte Kirche befand sich in einem sehr schlechten Zustand und verfiel. Noch im selben Jahr wurde sie durch eine neue Dacheindeckung und dem Rückbau der Helmspitze vor dem völligen Einsturz bewahrt.
Geschichte

