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Zugleich legt der Verein großen Wert auf Teilhabe. Das gesamte Gelände soll barrierefrei erschlossen werden. Entscheidend ist dabei, dass Barrierefreiheit nicht über Nebeneingänge und technische Anhängsel gelöst wird, sondern als selbstverständlicher Teil der Architektur erscheint.

Auch der Außenraum soll genutzt werden.

So sollen die jährlichen Prozessionen und Umzüge weiterhin das Kriegerehrenmal aufsuchen und den Gefallenen der Kriege gedenken. Im Gegensatz zu vorher ermöglicht der offenere Vorplatz und der neue Standort des Kreuzes nun den Einbezug der gesamten Prozessionsgemeinde. 

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Auch die musikalischen Bewohner von Twisteden nutzen die klangvolle Akustik für kleinere Konzerte und Proben.

Ob als gruseliges Messdiener-Kinogewölbe, als

Rentner-Game-Night-Parkett, oder

als Poetry-Slam-Bühne, der Raum

ist irgendetwas zwischen einem

großen Wohnzimmer und einem

kleinen Saal.

Online einfach und kostenlos blockierbar dient der kleine Saal auch als Kammer für Vorstandsrunden, als Jokerraum für den angrenzenden Kindergarten und die

Grundschule, oder schlicht als Freundeskreistreff.

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Jokerraum Kindergarten

Bereits jetzt hat sich ein enthusiastischer Kulturkreis

gebildet, der Veranstaltungen organisieren und koordiniert.

Themenaustellungen könnten

als dauerhaft zugängliche Überbrückungsnutzung

aufgestellt werden. 

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Ausstellungen

Als Kultur- und Gemeinschaftsort wird das Kirchenschiff mit bis zu 90 Personen

        frei nutzbar sein. Für Zwecke unterhalb der 0,5-Promille-Grenze

wird die alte Kirche zum

offenen Möglichkeitsraum

des Dorfes. ;)

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Spieleabende

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Friedhofskapelle

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Kinonacht

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Konzerte

Deswegen soll weder die Funktion als Friedhofskapelle und Aufbahrungsort verloren gehen, noch der gemeinschaftliche, generationenübergreifende und

partizipative Charakter des Gebäudes.

Die Geschichte des Bauwerks zeigt, dass bloße Substanzerhaltung nicht ausreicht. Die Kirche muss wieder Teil des Dorflebens werden. Eine rein katholische Nutzung ist angesichts des Rückgangs kirchlicher Bindung nicht mehr tragfähig. Erhalten werden soll jedoch die grundlegende Idee, dass dieser Ort die gesamte Gemeinde adressiert. Der Konformismus früherer Zeiten ist dem

Individualismus gewichen, weshalb es nicht mehr die eine Nutzung gibt, die jeden Dorfbewohner anspricht. Eine möglichst diverse Nutzung ist demnach zentral.

Nutzungskonzept

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